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Die
Allgemeine Reihe
in der Dieterich'schen Verlagsbuchhandlung
·
Ausgewählte
Werke großer Autoren aus aller Welt
· Einleitungen und Kommentare von kompetenten
Herausgebern
· Handliche Leinenbände in gediegener
Ausstattung
Lieferbare Bände:
Shitao: Aufgezeichnete Worte des Mönchs Bittermelone zur Malerei
Aus dem Chinesischen übersetzt und kommentiert von Marc Nürnberger.
Mit 20 Bildern des Meisters, ausgewählt und erläutert von Helmut Brinker.
272 S., Ln., € 24,- / sfr 41,30 ISBN 978-3-87162-068-3
„Mönch Bittermelone“ – so nannte sich Shitao, einer der berühmtesten chinesischen Maler und Schriftkünstler des 17. Jahrhunderts. Als Abkömmling des Kaiserhauses der Ming-Dynastie um 1630 geboren, verlor er in den Kämpfen um das Aufkommen der neuen Herrscherdynastie der Qing frühzeitig seinen Vater und trat mit etwa vierzehn Jahren in ein buddhistisches Kloster ein.
Zu seinem bedeutenden zeichnerischen Werk, das in diesem Band mit zwanzig exemplarischen Bildern vertreten ist, bilden Shitao’s „Worte zur Malerei“ Huayulu (um 1700) das theoretische Pendant. In der Form wegweisender Aufzeichnungen für kommende Generationen, wie sie den buddhistischen Meistern vorbehalten waren, formuliert Shitao die Quintessenz seines Nachdenkens über die Malkunst und über den Umgang mit Tusche und Pinsel als Lebens- und Daseinsaufgabe.
Die hier vorgelegte, mit einem Kommentar versehene Neuübersetzung des Huayulu ins Deutsche legt besonderen Wert darauf, den kraftvollen Gestus des Textes zu erhalten. Im Zusammenspiel mit den ausführlich erläuterten Bildbeispielen wird das Huayulu so nicht nur zu einem Schlüssel für das Verständnis ostasiatischer Kunst, sondern für das ostasiatische Denken überhaupt.
Tokutomi Roka: Natur und Menschenleben
Aus dem Japanischen übersetzt und kommentiert von Ekkehard May.
Mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen.
192 S., Ln., € 24,- / sfr 41,30 ISBN 978-3-87162-067-6
Tokutomi Rokas (1868-1927) Skizzensammlung Shizen to jinsei ist ein Klassiker der modernen japanischen Literatur. Sie ist auch ein Bestseller: Seit ihrem ersten Erscheinen im Jahre 1900 hat sie mehrere Generationen des japanischen Publikums begeistert. Mit der lyrisch-romantischen Naturbeschreibung dieser poetischen Kurztexte hat der Verfasser ganz offensichtlich den Geschmack zahlloser Leser getroffen.
Von Anfang 1897 bis zum Spätsommer des Jahres 1900 lebte Roka in dem Seebad Zushi, südwestlich von Tokyo. Hier, mit einem prachtvollen Weitblick über die Sagami-Bucht, sollte sich die mit einem starken malerischen Impetus ausgestattete Naturbegeisterung des Autors besonders entfalten: Während des Jahres 1898 hielt er Tag für Tag fest, welche Veränderungen er in dem vor ihm liegenden Landschaftspanorama mit dem Gipfel des Fuji in der Ferne beobachtete – im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten, von Wetter, Luft und Licht und dem ständigen Wandel der belebten Natur. Uns heutigen Lesern geben die im Geiste des Haiku verfassten Prosatexte ein berührendes Abbild des alten, von der herandrängenden Industrialisierung noch nicht gezeichneten Japan.
Barocke
Gärten der Literatur. Eine europäische Anthologie
Herausgegeben und in Übersetzungen von Werner von Koppenfels.
208 S., Leinen, mit zwei Kupferstichen. € 24,- / SFR 42,30.
ISBN 978-3-87162-066-9
Unter den
derzeit so beliebten Garten-Anthologien fehlt bislang eine umfassende,
die europäische Fülle des vorhandenen spiegelnde Sammlung
der sprachlich glanzvollsten Texte zum Thema: Barocke Literatur
– Gärten in Vers und Prosa.
Die vorliegende „Blütenlese“ reicht von Tassos
Liebesgarten bis zu Miltons Verlorenem Paradies. Hier findet
sich Gryphius in der Gesellschaft Góngoras, Donne neben
Racine, Sir Thomas Browne neben Angelus Silesius, Marino neben
Paul Gerhardt.
Im Mittelpunkt steht der bedeutendste Garten-Dichter der Epoche,
Andrew Marvell, in all seiner poetischen Raffinesse und Vielfalt.
Die meisten der fremdsprachigen Texte sind zum ersten Mal ins
Deutsche übertragen, mit dem Ziel, Texttreue und Expressivität
zu vereinen. Ein einführender Essay und ein detaillierter
Kommentar runden die leserfreundliche Ausgabe ab.
Chûkô:
Die Neue Blüte
Shômon III. Herausgegeben und aus dem Japanischen übertragen
sowie mit einer Einführung und Annotationen von Ekkehard May.
481 S., Leinen, mit zahlreichen Illustrationen. € 24,- / SFR
41,20 ISBN 978-3-87162-063-8
Der Band
versammelt insgesamt 131 Haiku mit Übersetzung, Sachkommentar,
Interpretation sowie jeweils vertiefenden Annotationen von Ekkehard
May.
Mit dem Ruf „Zurück zu Bashô“ wurde um
die Mitte des 18. Jahrhunderts eine Renaissance der haikai-Dichtung
eingeleitet. Die Verse der „Neuen Blüte“ (chûkô)
orientierten sich nach einer Phase der Stagnation und des Rückfalls
in artifizielle Spielereien wieder am „echten Stil“
(shôfû), wie er durch Bashô und seine Schule
(shômon) vorgeprägt war.
Der Band schließt sich zeitlich an die beiden vorausgegangenen
Bände Shômon I und II an, die die zehn bedeutendsten
Schüler des Meisters vorgestellt hatten, und bringt dreizehn
Autoren, deren Schaffen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts reicht.
Den Anfang machen Enkelschüler Bashôs, danach folgen
einige relativ unabhängige Dichter und im letzten Drittel
folgt eine Gruppe, die den Kern der Bewegung bildete. Ihre Zentralfigur,
Yosa Buson (1716–1783) wird allerdings ausgespart, da
in diesem Verlag mit Dichterlandschaften von G. S. Dombrady
schon eine umfangreiche Monographie zu diesem Autor vorliegt.
Unter den hier vorgestellten Haiku-Dichtern rat vor allem der
sehr eigenständige und originelle Yokoi Yayû (1702–1783)
hervor, von dem überraschend pointierte Verse stammen.
Auch von Tan Taigi (1709–1771), der in seiner Bedeutung
von vielen Kritikern gleich hinter dem Dreigestirn der Edozeit
Bashô, Buson, Issa eingeordnet wird, gilt es in der Tat
vieles zu entdecken. Von ihm stammen u.a. Verse mit einem feinen
Erotizismus, im Haiku sonst eher selten.
Neben einigen Kalligraphien der Autoren, die selber zum Teil
hervorragende Maler und Zeichner waren, sollen Abbildungen aus
Blockdruckbüchern die Alltagsrealität im Japan des
18. Jahrhunderts illustrieren und verstehen helfen.
Francisco
de Quevedo: Aus dem Turm
Moralische und erotische Gedichte, Satiren und Grotesken
Span.-dt., ausgewählt, übertragen und mit einem Nachwort versehen
von Werner von Koppenfels.
300 S., Ln., € 20,- / sfr 36,10 ISBN 978-3-87162-058-4
Fast 400
nach seiner Zeit ist Quevedo erstmals im Deutschen lesbar geworden.
Die grandiose Übertragung von Werner von Koppenfels stellt einen
versierten Formkünstler illusionslosen Moralisten und Satiriker
vor, der zur lyrischen Champions League gehört.
(Paul Ingendaay, FAZ)
Ein unscheinbar daherkommender Band enthält einiges vom
Eindringlichsten, das in jüngster Zeit in deutscher Sprache
zu lesen war: Gedichte Francisco de Quevedos, ausgewählt
und aus dem Spanischen übersetzt von Werner von Koppenfels.
Der Münchner Komparatist hat das unmöglich Scheinende
möglich gemacht, in großer Nähe zum spanischen
Original gleichwohl einen lesbaren deutschen Quevedo erstehen
zu lassen. Seine Übertragung dürfte schwer zu übertreffen
sein. Koppenfels’ Auswahl, schmal im Verhältnis zum Gesamtwerk,
lässt doch den ganzen Quevedo erkennen, der düster
zu sein vermag und witzig, derb und tiefsinnig, trocken und
visionär. Es gilt auch von diesem philosophierenden Dichter
das Wort, das Goethe auf einen anderen münzte: dass er
nicht enden kann, das macht ihn groß. Mit Koppenfels’
Übersetzung könnte ein Anfang gesetzt sein, der einer
Wahrnehmung Francisco de Quevedos in der deutschen Kultur.
(Andreas Dorschel, SZ)
Shômon
- Das Tor der Klause zur Bananenstaude
Haiku von Bashôs Meisterschülern Kikaku, Kyorai, Ransetsu.
Herausgegeben und aus dem Japanischen übertragen von Ekkehard May.
Zweite Auflage, 223 S., zahlr. Abb., € 24,- / sfr 43,-. ISBN 978-3-87162-050-8
Liest man
Bashôs Gedichte in einer westlichen Übersetzung, kann leicht
der Eindruck entstehen, die Einfachheit dieser immerhin 400
Jahre alten Gedichte impliziere poetische Anspruchslosigkeit.
Aber gerade das Gegenteil ist wahr, denn wie stets ist poetische
Unmittelbarkeit Ergebnis einer komplexen Rhetorik. Das können
die deutschen Leser nun anhand einer vorzüglichen Anthologie
überprüfen, die der Frankfurter Japanologe Ekkehard May drei
Schülern Bashôs gewidmet hat : Shômon - Das Tor der Klause zur
Bananenstaude. ( H. J. Balmes, NZZ )
Für Liebhaber lehrreich und für Kenner ein Kunstgenuss.
(Ralph Rainer Wuthenow, DIE ZEIT)
Ausgezeichnet von der Japan Foundation mit dem Übersetzerpreis
2001
Shômon
II – Haiku von Bashôs Meisterschülern
Herausgegeben und aus dem Japanischen übertragen
von Ekkehard May,
384 S., Ln., € 24,- / sfr 43,- ISBN 978-3-87162-057-7
Buson: Dichterlandschaften
Aus dem Japanischen übertragen sowie mit einer Einleitung
von G. S. Dombrady.
399 S., 18 Abb., € 24,- / sfr 38,70 ISBN 978-3-87162-030-0
Buson (1716-1783),
ein Klassiker japanischer Haikai-Dichtung, erschloß sich die
Welt mit Maleraugen: Bei ihm, dem Maler-Dichter, werden die
Worte zu Bildern, die gemalten Bilder zu Wortpoesie. Der Japanologe
G. S. Dombrady hat mit seiner Buson-Übertragung in die deutsche
Sprache Maßstäbe gesetzt.
Issa:
Die letzten Tage meines Vaters
Aus dem Japanischen übertragen sowie mit einer Einführung
und Annotationen von G. S. Dombrady.
192 S., Abb., € 15,- / sfr 22,90 ISBN 978-3-87162-003-4
Matsuo
Bashô : Sarumino – Das Affenmäntelchen
Aus dem Japanischen übertragen sowie mit einer Einführung
und Annotationen von G. S. Dombrady.
224 S., Abb., € 19,50 / sfr 35,20 ISBN 978-3-87162-034-8
Matsuo
Bashô : Auf schmalen Pfaden durch das Hinterland
Aus dem Japanischen übertragen sowie mit einer Einführung
und Annotationen von G. S. Dombrady. 3. Aufl. 2007
344 S., Abb., € 20,- / sfr 35,50 ISBN 978-3-87162-002-7
Francesco
Petrarca: Canzoniere
Zweisprachige Auswahl (Ital.- Dt.) nach der Übertragung
von Karl Förster, ausgewählt und mit einer Einleitung und Anmerkungen
von Gerhard Regn. 2. Aufl. 2001
272 S., Abb., Ln. € 19,00 / sfr 24,70 ISBN 978-3-87162-006-5
br. € 12,- / sfr 16,80 ISBN 978-3-87162-010-2
Guido
Cavalcanti: Le Rime – Die Gedichte
Italienisch-Deutsch; Interlinearübersetzung von Geraldine
Gabor, in deutsche Reime gebracht v. Ernst-Jürgen Dreyer.
272 S., € 20,- / sfr 36,10 ISBN 978-3-87162-009-6
Michail
Lermontov: An ***. Gedichte, Strophen, Albumverse
Russisch-Deutsch; Auswahl und Übersetzung von Christoph
Ferber, mit einem Nachwort und Anmerkungen von Ulrich Schmid.
310 S., € 19,- / sfr 34,40 ISBN 978-3-87162-008-9
So kann
man sagen, daß in ihrer Gesamtheit die Übersetzungen Lermontovscher
Gedichte von Christoph Ferber alle bisher vorhandenen übertreffen.
Wer ohne des Russischen mächtig zu sein eine Vorstellung von
Aussage, Stimmung und Wirkung des Lermontovschen Gedichts gewinnen
möchte, sollte zu Ferbers Nachdichtungen greifen.
(F. Scholz, Zeitschrift für Slavische Philologie)
Robert
Burton: Die Anatomie der Melancholie
Eine Auswahl, aus dem Englischen übertragen, kommentiert
und mit einem Nachwort v. Werner von Koppenfels,
Teil III in der Übersetzung von Peter Gan. 3. Aufl. 2001.
Abb., 352 S., € 20,- / sfr 30,90 ISBN 978-3-87162-007-2
Sir
Thomas Browne: Religio Medici. Ein Essay über Vernunft und Glauben
Aus dem Englischen übertragen, herausgegeben und mit
einem Nachwort von Werner von Koppenfels.
192 S., € 15,- / sfr 27,30 ISBN 978-3-87162-044-7
Emily
Dickinson: Dichtungen
Englisch-Deutsch. Ausgewählt, übertragen und mit einem
Nachwort versehen von Werner von Koppenfels.
3. Aufl., erweiterte Neuausgabe 2001.
400 S., € 24,- / sfr 43,- ISBN 978-3-87162-037-9
Eine kluge
Auswahl, hervorragend knapp und dicht übersetzt von Werner von
Koppenfels. Der Band ist wahrlich ein Dickinsonsches Geschenk
von Sonnen und Schrauben. (Ralph Dutli, Die Weltwoche)
Die zurzeit repräsentative deutsche Ausgabe stellt deutschsprachigen
Lesern nicht nur eine der wichtigsten Stimmen der englischsprachigen
Lyrik nuancenreich und auch mit ihren Widerständigkeiten
und Rauheiten vor: Sie zeugt in ihrem Aufbau auch von ebenso
viel ästhetischem Augenmaß wie menschlichem Einfühlungsvermögen.
(A. Schader, NZZ)
Mein Lieblingsbuch: Es ist der zweisprachige, mehrfach erweiterte
und hoffnungsvoll grüne Band Emily Dickinson der Dieterich’schen
Verlagsbuchhandlung, den ich immer kaufe, wenn ich ihn sehe.
(Felicitas von Lovenberg, FAZ)
Philip
Dormer Stanhope Earl of Chesterfield: Die Kunst zu Gefallen
Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort
versehen von Gerhard Vowinckel.
125 S., € 12,50 / sfr 22,90 ISBN 978-3-87162-031-7
George
Moore: Bekenntnisse eines jungen Mannes
Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen
von Silvia Morawetz, mit vier Autorenporträts von Édouard Manet
und Edgar Degas.
Engl. Broschur, 312 S., € 14,- / sfr 25,60 ISBN 978-3-87162-004-1
Boris
Chasanow: Mythos Rußland
Vom Verfasser autorisierte Übersetzung aus dem Russischen
von Annelore Nitschke.
Engl. Broschur, 190 S., € 12,50 / sfr 22,90 ISBN 978-3-87162-005-8
Deutsche
Gedichte. Von den Zaubersprüchen bis zur George-Zeit
Gesammelt von Wilhelm Klemm. Mit neuem Nachwort zur Entstehungsgeschichte
der Anthologie ("Sammlung Dieterich", Wiesbaden 1957).
647 S., € 18,- / sfr 26,50 ISBN 978-3-87162-001-0
"Liebster,
Bester, Einziger Freund". Erinnerungen an den Verleger, Buchdrucker
und Buchhändler Johann Christian Dieterich (1722-1800).
Herausgegeben
und mit einer Einleitung von Elisabeth Willnat.
190 S., geb., mit franz. Marmorpapier kaschiert, zahlr. Abb., €
21,50 / sfr 38,70 ISBN 978-3-87162-051-5
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