DIETERICH'SCHE VERLAGSBUCHHANDLUNG MAINZ

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excerpta classica - die besondere Edition in der Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung

· anspruchsvoll - preiswert - handlich 
· zentrale Texte aus Literatur, Philosophie und Theologie 
· sachkundig ediert und kommentiert 
· eine wichtige Studienhilfe - oft zweisprachig

Homer  Justus Lipsius Marcel Proust
Platon Karl Philipp Moritz Arthur Rimbaud
Anselm von Canterbury J. J. Winckelmann James Joyce
Augustinus von Hippo Angelika Kauffmann Jean Paul Sartre
Francesco Petrarca José Enrique Rodó Roland Barthes
Giovanni Boccaccio Andreas Capellanus  


Lieferbare Bände der excerpta classica:

ec I:
Roland Barthes: Begebenheiten - Incidents
Übersetzt von Hans-Horst Henschen, mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil. 
Zweite Auflage 2007,
Br., 144 S., € 14,50 / sfr 26,60       ISBN 978-3-87162-011-9

Der Text des Lebens, das Leben als Text: Der besondere Reiz der in der Sammlung „Begebenheiten“ zusammengestellten Prosatexte von Roland Barthes (1915-1980) liegt in der Verschränkung von Lebens- und Schreibpraxis. In den drei stark autobiographisch gefärbten Texten des Bandes (literarische Momentaufnahmen, entstanden während zweier Marokkoreisen 1968/1969, die tagebuchartigen Notizen „Pariser Abende“ sowie der Kurztext „Au Palace ce soir“) deutet sich Barthes’ zunehmend gesteigertes Interesse am „Romanhaften“ an, ein sich aus der Notiz, dem Fragment und dem Tagebuch herleitender Modus des „Erzählerischen“, dessen Präzisierung er in seinen Arbeiten der späten siebziger Jahre immer mehr vorantrieb.
Das ausführliche Nachwort von Hanns-Josef Ortheil ermöglicht einen neuen und geweiteten Blick auf das Spätwerk des bedeutenden französischen Schriftstellers und Intellektuellen

ec II:
Roland Barthes: Variations sur l'écriture
Aus dem Französischen übertragen von Hans-Horst Henschen, mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil.
224 S., € 17,- / sfr 30,-      ISBN 978-3-87162-064-5

ec III:
Karl Philipp Moritz: Beiträge zur Ästhetik
Kommentiert und herausgegeben von Hans Joachim Schrimpf und Hans Adler.
163 S., € 12,- / sfr 16,60     ISBN 978-3-87162-013-3

ec IV:
Kann Gottes Nicht-Sein gedacht werden? Die Kontroverse zwischen Anselm von Canterbury und Gaunilo von Marmoutiers
Lateinisch-Deutsch. 2. Aufl. 1999, übers. u. hg. v. Burkhard Mojsisch, mit einer Einleitung von Kurt Flasch.
156 S., € 12,- / sfr 18,40       ISBN 978-3-87162-019-5
Eine mustergültige Edition. Dem lateinischen Text ist eine neue Übersetzung von Burkhard Mojsisch zur Seite gestellt, die so nahe wie möglich am Original bleibt. Eine facettenreiche Einleitung von Kurt Flasch unterrichtet vorzüglich über die geschichtlichen Hintergründe, den Inhalt, die neuralgischen Punkte der Kontroverse.
- Oliver Scholz in seiner Rezension in der FAZ -

ec V:
Hymnen und Lieder der Deutschen
Auswahl von Hermann Kurzke.
251 S., € 13,50 / sfr 24,70      ISBN 978-3-87162-018-8

ec VI:
Aufklärung im Mittelalter? Die Verurteilung von 1277
Lateinisch-Deutsch. Übersetzt und kommentiert von Kurt Flasch.
320 S., br. vergriffen, lieferbar mit festem Einband,  € 18,- / sfr 32,70    ISBN 978-3-87162-017-1

Flaschs glänzendes Buch dokumentiert eine geistige Auseinandersetzung zwischen Philosophie und Kirche, einen Konflikt des 13. Jahrhunderts, der Zweifel nährt am Bild des Mittelalters als einer ungebrochenen Epoche des Glaubens.
- Gustav Seibt, FAZ -

ec VII:
Arthur Rimbaud: Seher-Briefe
Französisch-Deutsch. Herausgegeben, übertragen und mit Anmerkungen und Vorwort von Werner von Koppenfels. Mit dem Gedicht "Le Bateau ivre", dt. von Paul Celan. 2. Aufl.
128 S., € 10,- / sfr 14,80      ISBN 978-3-87162-022-5

ec VIII:
Augustinus von Hippo: Logik des Schreckens. Die Gnadenlehre von 397
Lateinisch-Deutsch. Herausgegeben, erklärt u. m. einem Nachwort von Kurt Flasch. 
Dt. Erstübertragung von Walter Schäfer. 2. verb. Aufl. 1995.
333 S., € 17,- / sfr 30,90     ISBN 978-3-87162-023-2

Was in der Analyse des Augustinus-Kenners Kurt Flasch aufscheint, ist etwas für die europäische Selbstreflexion grundlegend Neues: die Verfremdung der christlichen Kirchengeschichte zu einer anthropologisch begründeten Religionsgeschichte. Der Text liegt, vorzüglich übersetzt, vor, der Kommentar hat das Problem auf die denkbar schärfste, dabei stilistisch brillante Weise formuliert.
- Gustav Seibt, FAZ -

ec IX:
James Joyce: Hades
Englisch-Deutsch. Ein Kapitel aus dem Ulysses, herausgegeben und erklärt von Fritz Senn, Übersetzung von Hans Wollschläger.
304 S., € 15,- / sfr 27,30       ISBN 978-3-87162-026-3

ec X:
Giovanni Boccaccio: Poesie nach der Pest. Der Anfang des Decameron
Italienisch-Deutsch. Neu übersetzt und erklärt von Kurt Flasch.
368 S., Br. € 17,- / sfr 30,90    ISBN 978-3-87162-027-0
fester Einband € 20,- / sfr 36,10     ISBN 978-3-87162-028-7

ec XI:
Marcel Proust: Das Thema der Kunst
Auswahl aus "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", mit einer Einleitung von Rolf Günter Renner.
256 S., € 14,50 / sfr 26,50       ISBN 978-3-87162-029-4

ec XII:
José Enrique Rodó: Ariel
Übersetzt und erläutert von Ottmar Ette.
256 S., € 14,50 / sfr 26,50       ISBN 978-3-87162-032-4

ec XIII:
Jean Paul Sartre: Der Blick
Ein Kapitel aus "Das Sein und das Nichts", Einleitung und Nachwort von Walter Rossum.
192 S., € 13,50 / sfr 24,70      ISBN 978-3-87162-012-6

ec XIV:
Homer: Priamos im Zelt des Achilleus
Ein Ausschnitt aus dem 24. Gesang der Ilias, ausgewählt und ausgelegt von Hans-Friedrich Bartig.
159 S., € 12,- / sfr 18,40       ISBN 978-3-87162-035-5

ec XV:
Johann Joachim Winckelmann: Briefe aus Rom
Ausgewählt, kommentiert und mit einer Einleitung von Martin Disselkamp.
250 S., Abb., € 15,- / sfr 22,-     ISBN 978-3-87162-043-0

ec XVI:
Justus Lipsius: De Constantia. Von der Standhaftigkeit
Lateinisch-Deutsch. Übersetzt, kommentiert und mit einem Nachwort von Florian Neumann.
446 S., € 18,50 / sfr 33,50       ISBN 978-3-87162-046-1

ec XVII:
Angelika Kauffmann: Briefe einer Malerin
Ausgewählt, kommentiert und mit einer Einleitung von Waltraud Maierhofer.
290 S., zahlreiche Abb., € 15,- / sfr 27,30       ISBN 978-3-87162-047-8

Eine klug ausgewählte und reichhaltig kommentierte Briefsammlung.
- Friedmar Apel, FAZ -

Diese Edition trägt dazu bei, ein romanhaft entstelltes Bild von seinen fälschenden Retuschen zu befreien und der „vielleicht cultiviertesten Frau Europas“ (Herder) den Tribut zu zollen, den sie verdient.
- Hans Jörg Graf, SZ -

ec XVIII:
Francesco Petrarca: Epistolae Familiares XXIV
Lateinisch-Deutsch. Übersetzt, kommentiert und mit einem Nachwort von Florian Neumann.
300 S., Abb., € 17,- / sfr 30,90       ISBN 978-3-87162-049-2

"Petrarcas Briefe sind an kulturgeschichtlicher Bedeutung schwer zu überschätzen; sie haben den Humanismus als literarische, philosophische und pädagogische Bewegung durchgesetzt."
- Kurt Flasch in seiner Rezension in der FAZ -

Petrarcas schöpferische Anmaßung und seine altkluge Lernlust können wir nacherleben in den Briefen an die griechischen und römischen Klassiker – den Zeitstrom hinauf zum Ursprung, aber uns, die Nachwelt, damit begründend. Wer durch die Jahrhunderte fliegen will, reise mit Petrarcas Brieftauben.
- Gustav Seibt, DIE ZEIT

ec XIX:
Sein, Bewusstsein und Liebe. Johann Gottlieb Fichtes "Anweisung zum seligen Leben".
Herausgegeben, erläutert und mit einer Einleitung von Christoph Asmuth.
340 S., Abb., € 17,- / sfr 30,90       ISBN 978-3-87162-052-2

ec XX:
Von Bagdad nach Toledo. Das "Buch der Ursachen" und seine Rezeption im Mittelalter.
Lateinisch-Deutscher Text, Kommentar und Wirkungsgeschichte des Liber de causis, übersetzt, erläutert und herausgegeben von Alexander Fidora und Andreas Niederberger. Mit einem Geleitwort von Matthias Lutz-Bachmann.
271 S., Abb., € 17,- / sfr 30,90       ISBN 978-3-87162-053-9

ec XXI:
Francesco Petrarca: Secretum Meum
Lateinisch-Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Gerhard Regn und Bernhard Huss.
350 S., € 19,- / sfr 34,40       ISBN 978-3-87162-059-1

Was Francesco Petrarcas zwischen 1347 und 12353 verfassten Dialog „Secretum meum“ zu einem schlechthin grandiosen Text macht, ist, dass er die Rhetorik des Abscheus über die Welt auf die Spitze treibt und doch die so geschärfte Spitze abbricht, indem er auch dem Abscheu über den Abscheu noch Stimme verleiht: und zwar die des Kirchenvaters Augustin. Der heilige Mann muss sich indes von Petrarca einige Umdeutung gefallen lassen, wie sie so frisch, unfromm, fröhlich, frei nur die Renaissance zustande brachte.
- Andreas Dorschel, SZ -

ec XXII:
Andreas Capellanus: De Amore. Über die Liebe
Lateinisch-Deutsch. Übersetzt, mit einem Nachwort und Anmerkungen von Florian Neumann.
352 S., € 17,- / sfr 30,90       ISBN 978-3-87162-060-7

ec XXIII:
Platons Höhlengleichnis. Das siebte Buch der Politeia
Griechisch-Deutsch. Übersetzt, erläutert und herausgegeben von Rudolf Rehn, mit einer Einleitung von Burkhard Mojsisch.
312 S., € 17,- / sfr 30,90       ISBN 978-3-87162-062-1

ec XXIV:
Francesco Petrarca: Africa
Lateinisch-Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Bernhard Huss und Gerhard Regn.
Text- und Kommentarband,
Br., 680 / 200 S., € 29,- / sfr 49,60       ISBN 978-3-87162-065-2

- Erstveröffentlichung in deutscher Sprache -

Wenn eines der wesentlichen Charakteristika des Humanismus der Renaissance ein literarisches Wetteifern mit den großen antiken Vorbildautoren ist, das sich im deutlichen Bewusstsein der zeitlichen Distanz zur Antike vollzieht, so ist die Africa von Francesco Petrarca ein exemplarisches Werk der Epoche.
Dieses unvollendete, hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegende Epos in neun Büchern, das in lateinischen Hexametern vom Kampf zwischen Rom und Karthago, zwischen Scipio Africanus und Hannibal, im Zweiten Punischen Krieg erzählt, ist vom „Vater“ der humanistischen Bewegung als eine „zweite Aeneis“ angelegt. Darin verrät sich Petrarcas hohes Ziel, es Vergil gleichzutun und ihn gar zu übertreffen, auch hinsichtlich seines dichterischen Weltruhms.
Doch neben das Ruhmstreben, das sowohl die literarische Figur Scipio als auch deren Autor auszeichnet, tritt in und um Petrarcas Africa das christliche Bewusstsein um die prekäre Moral eines Eifers, der sich innerweltliche Grenzen setzt. So zeichnet sich in diesem Epos eine Problematik ab, die für Petrarcas eigenes Werk von zentraler Bedeutung ist und darüber hinaus epochale Relevanz hat.